9 einfache Gewohnheiten für mehr Zufriedenheit im Leben

9 einfache Gewohnheiten die dein Leben verändern

Ich mache mir viele Gedanken über die Art, wie ich mein Leben lebe und habe eine bunte Vision davon, welche Gewohnheiten ich noch ändern und was ich noch erreichen möchte vor meinem 30. Geburtstag / bevor ich Kinder habe / bevor ich sesshaft werde oder bevor „was auch immer“ – die Liste ist lang!
Gleichzeitig habe ich auch realisiert, dass ich seit dem Ende meines Studiums bereits viele neue Gewohnheiten etabliert habe, die mich persönlich sehr weitergebracht und mehr Zufriedenheit in mein Leben gebracht haben. Neun davon möchte ich euch nun gerne vorstellen und hoffe, dass ihr einige als Inspiration für euer eigenes Leben nutzen könnt.

 

1. Täglich Podcasts hören

Meine absolut beste (Neu-) Entdeckung im letzten Jahr waren Podcasts. Ich hatte früher schon mal in den Podcasts auf iTunes rumgestöbert aber auf Anhieb nichts spannendes entdeckt. Erst letzten Frühling bin ich dann per Zufall auf den Podcast von Laura Malina Seiler aufmerksam geworden und hab mir seither jede neue Folge angehört. Absoluter Gamechanger!
Das Podcast-Hören gehört ganz klar eine meiner besten neuen Gewohnheiten. Egal welchen Podcast du dir anhörst (inzwischen gibt es sooo viele zu den verschiedensten Themen), es ist unglaublich wie viel Inspiration man sich in 20-60 min holen kann und wie viel Motivation, Freude oder Wissen man sich so to-go aneignen kann. Denn Podcasts kannst du jederzeit, beim Autofahren, kochen, spazieren, im Zug oder bereits morgens beim Zmörgelen hören. Einfach grandios! Um dir gleich eine erste Portion Inspiration abzuholen schau dir doch hier meine Top 5 Podcasts zum Thema Persönlichkeitsentwicklung an, inklusive Empfehlung zu meinen jeweiligen Lieblingsfolgen!

2. Regelmässig Bücher lesen

Dies mag für einige von euch nichts spezielles sein, dennoch gibt es auch viele Leute, die kaum je ein Buch lesen. Man muss ja schon zugeben dass man während der Uni-Zeit vom vielen Skripte- & co lesen ziemlich abgestumpft ist was lesen angeht und ich in meiner Freizeit dann lieber was anderes gemacht hab als noch mehr zu lesen (jaja, man hätte sicherlich andere spannende Bücher gefunden, aber schon der Gedanke ans Lesen war damals nicht mehr so sexy…).
Jedenfalls, hab ich mein Lesepensum in der Zwischenzeit wieder erhöht und lieeeeebe es, stundenlang in Buchhandlungen zu stöbern (wenn ich könnte wäre danach der halbe Laden leer 🙂 :).. ). Lesen macht Freude, regt zum Nachdenken an, fördert dein Vokabular bzw. deinen Schreibstil und vor allem: verbringt man so etwas mehr Zeit in der analogen Welt und hängt nicht ständig am Handy rum… Meine aktuellen Favoriten, Buchrezensionen und To-Reads kannst du dir übrigens auch hier auf dem Blog unter der Kategorie Books anschauen.

3. Inspirierende Veranstaltungen oder Kurse besuchen

Neben dem Podcast-Hören und dem Lesen ist dies eine weitere Möglichkeit, wie ich Inspiration, Motivation und auch Mut gewinne. Ich versuche, regelmässig interessante Vorträge, Podiums-Diskussionen oder Kurse zu besuchen. Es ist immer wieder spannend, die persönlichen Geschichten, Schicksale und Erfolgsrezepte verschiedener Personen zu hören und dabei auch mehr von ihren Misserfolgen oder Schwierigkeiten zu erfahren. Durch die Vorträge kommt man ins Grübeln, man nimmt Dinge für sich mit oder kann seine eigene Meinung durch neuen Input auch stärker formen. Wenn ich mich für bestimmte Kurse anmelde (letztes Jahr habe ich beispielsweise einen Floristik-Kurs belegt), dann lerne ich dort etwas neues und kann meinen verschiedenen, ständig wechselnden Interessen (Scanner-Persönlichkeit ahoi ✌️) nachgehen und gleich auch entdecken, ob mir diese Tätigkeit wirklich gefällt oder ob ich nur die Idee davon gemocht habe.
Einige Events oder Kurse bsuche ich allein oder sage mir, dass ich dann dort vielleicht noch eine Frage stelle. Das mag für einige wohl nichts ungewöhnliches sein, für mich als eigentlich eher introvertierte Person kostet es aber doch einige Überwindung und ich komme so regelmässig etwas aus meiner Komfort-Zone raus (natürlich nur so weit, wie es auch noch Freude macht…).
Am liebsten besuche ich kurze Events die auch konstengünstig sind und als kleine Input-Happen dienen, oder Kurse die über mehrere Abende verteilt sind und jeweils 2-3h dauern. Empfehlen kann ich folgende Angebote:

  • Creative Mornings | Monatliche morgendliche Eventreihe in verschiedenen Städten (Link führt dich zu CM in Basel) mit kurzem Input-Referat, Kaffee und kleinem Food-Goodie – alles von Locals für Locals (eigentlich für Leute aus der Kreativbranche, ich geh aber auch als Nicht-Kreative gern dort hin 😌)
  • Volkshochschule | Volkshochschulen gibt es an verschiedenen Uni-Standorten. Hier werden Vorlesungen zu breiten Themen angeboten, von Einzelvorlesungen bis hin zu ganzen Semesterkursen. Hier kann sich JEDER anmelden, brauchst kein Student zu sein! Empfehlen kann ich die Volkshochschule Basel.
  • Migros Klubschule | Muss ich wohl nicht viel dazu sagen. Bei der Migros gibts zu fast jedem Thema einen Kurs in vielen Städten. Kann ich sehr empfehlen!
  • Womenbiz Appetizers | Diese Eventreihe richtet sich an berufstätige Frauen und stellt jeweils eine spannende Frau und ihren beruflichen Werdegang vor. Inspiration, Business & Netzwerk. Klingt spannend!

4. Achtsam bewegen

Regelmässig Sport machen. Wohl einer der meistgefassten Vorsätze, auch bei mir. Allerdings muss ich sagen, dass ich seit einiger Zeit wieder einen etwas anderen Ansatz für mich gefunden hab. Klar würde ich mir wünschen, täglich Sport zu machen. Aber sobald es zum „Muss“ wird, macht es keine Freude mehr und aus täglich Sport wird gar kein Sport. Also hab ich mir gesagt, ich bewege mich, weil es mir guttut und Freude machen soll. Das heisst, ich nehme mir zwar vor mich regelmässig zu bewegen (momentan Joggen und Yoga), falls ich mich aber gar nicht danach fühle ist es auch völlig ok für mich nichts zu tun (fast ohne schlechtes Gewissen). Manchmal hab ich auch das eine eingeplant, hab dann aber doch Lust auf das andere und pass mich dann an. Zudem ist der Gedankenansatz ein anderer: Statt Sport des Sports wegen zu machen, mach ich mir bewusst, wie ich beim Yoga z.B. Verspannungen lösen kann oder geniesse das Gefühl morgens beim Joggen wenn alles noch ruhig ist und die Welt noch dir gehört oder freue mich auf einen inspirierenden Podcast, den ich beim joggen hören kann. Durch den viel entspannteren Umgang mit Bewegung bin ich vom Müssen ins Wollen gekommen und hab wieder mehr Freude daran.

5. Gedanken, Ideen und Termine in einem Journal festhalten

Als ich noch jünger war, habe ich es immer wieder mit Tagebuchschreiben versucht. Leider sind meine Tagebücher jeweils nach ein, zwei Wochen wieder in der Schublade verschwunden und bis heute leer geblieben. Zum Glück habe ich vor ein, zwei Jahren das Bullet Journal entdeckt! Obwohl die offizielle Bullet-Journal Methode und auch das intensive Gestalten von wunderschönen Threads und Trackern, wie es einige Instagrammer tun, für mich nicht funktionieren, habe ich doch meine eigene Art des Journalings gefunden und möchte mein physisches Journal nicht mehr missen. Ich habe diesen Planer von Junique und benutze ihn als eine Mischung zwischen Agenda und Tagebuch. So kann ich meine Termine und meine Gedanken, Ideen und Gefühle alle an einem Ort festhalten. Ich schreibe mir dabei oft Monatsziele auf und reflektiere etwa Ende der Woche und Ende des Monats, welche Ereignisse, Veranstaltungen etc. mir besonders gefallen haben. Diese neue Gewohnheit hilft mir sehr dabei, die kleinen Freuden im Leben wertzuschätzen und dankbar für all die schönen Momente zu sein!

6. Kochen und Backen: Neue Rezepte ausprobieren und regionale und saisonale Zutaten verwenden

Mit viel Liebe und Herzblut zu kochen und zu backen und dabei immer die leckersten Gerichte zaubern zu können – das zählt zu einem meiner wichtigsten Lebensziele 🙌 . Wer mich kennt, der weiss, dass ich mich immer für gutes Essen begeistern kann. Umso wichtiger ist es mir deshalb, auch selbst gut kochen zu können. Und damit meine ich nicht nur, schnell eine Portion Pasta mit Pesto anrichten zu können, sondern beim Kochen viel selber zu machen und dabei wenn möglich auf regionales und saisonales Gemüse zu setzen. Ehrlich gesagt möchte ich zwar noch nicht auf Produkte wie Avocado, Mango oder Cashewnüsse verzichten, dennoch versuche ich seit ein paar Monaten vermehrt darauf zu achten, woher die Nahrungsmittel stammen und versuche auf Saisonales und Regionales auszuweichen. Auch damit lassen sich gute Rezepte kochen und im Hinblick auf meinen zukünftigen Gemüsegarten ist es auch die perfekte Vorbereitung! 😉

7. Kreatives Gestalten und aktiv mit den Händen arbeiten

Da ich mit meiner Ausbildung vorwiegend den ganzen Tag im Büro vor dem Computer sitze und nur meine Finger und meine Gehirnzellen bewege, sind kreative Auszeiten sehr wichtig für mich. Da ich mich als Scannerin natürlich nicht auf einen Bereich festlegen kann, befasse ich mich immer wieder mit verschiedenen Themen. Ich fotografiere manchmal, dann bastle ich Grusskarten, knüpfe Makramees, bearbeite Bilder, probiere verschiedene DIYs aus, arbeite plötzlich mal mit Blumen und so weiter. Man wird so zwar nicht zum absoluten Spezialisten in einem Thema, aber man kann seiner Fantasie und Kreativität immer wieder freien Lauf lassen. Dabei kann ich meinem „Monkeymind“ eine Pause gönnen und loslassen – und das tolle ist, dass man in relativ kurzer Zeit etwas schönes kreiert hat und das Resultat der Arbeit direkt vor sich hat. Etwas, das bei langwierigen Projekten im Job selten der Fall ist…

8. Regelmässig Aufräumen und Ausmisten

Oh wie wertvoll! Chaos und Organisation / Struktur sind bei mir grosse Themen. Obwohl ich durchaus einen gewissen Ansatz zum chaotischen Arbeiten in mir habe und oft von Thema zu Thema hüpfe, sind mir ein aufgeräumter Arbeitsplatz oder eine aufgeräumte Küche sehr wichtig. Liegt zu viel rum, kann ich mich nicht konzentrieren und fokussieren. Deshalb räume ich regelmässig alles schön auf und entrümpele von Zeit zu Zeit meine Kleider, Schuhe, Küchenutensilien etc. Damit das mit dem Aufräumen klappt, ist es wichtig, dass jedes Ding seinen eigenen festen Platz hat. Glaub mir, das hilft enorm!
Beim Ausmisten muss man in Stimmung sein und fest dazu entschlossen, alles was man nicht sooo mag, wegzutun. Manchmal sehr schwer, aber das Gefühl, wenn man wieder mal ausgemistet hat ist einfach unbezahlbar! Wenn ihr mehr übers Aufräumen und Ausmisten erfahren wollt, dann kann ich euch etwa die Methode von Marie Kondo empfehlen, sie ist der Ordnungs-Guru schlechthin und zum reinstöbern findet ihr auf Netflix auch eine Dokumentation über sie und ihre Erfolgsmethode.

9. Träume festhalten und Vision Boards kreieren

Ein entscheidender Punkt um seine Träume verwirklichen zu können. Als ich noch jünger war, hab ich mir oft nicht allzu genaue Vorstellungen von meinen Wünschen gemacht bzw. sie nicht aufgeschrieben und mein Zeithorizont ging auch nicht viel weiter als bis zum Uni-Abschluss. Jetzt, da dieser Meilenstein erfolgreich überschritten ist, gilt es neue Träume zu fassen. Weil ich immer noch ein „Angst-etwas-zu-verpassen“ Kind bin und es mir sehr schwer fällt, mich für eine Alternative zu entscheiden, ist auch das definieren von Träumen und Zielen nicht ganz einfach. Mir hilft es aber dennoch enorm, wenn ich mir über meine Werte, meine innersten Bedürfnisse bewusst werde und mich auf die Dinge fokussiere, bei denen ich am meisten ein ehrliches Wow! empfinde. Dazu versuche ich, für meine grössten Wünsche sogenannte Vision Boards zu kreieren. Hier sammle ich alles, was zu meinen Wünschen passt und mir hilft, das Ganze noch besser zu visualisieren. Inspiration für dein Vision Board findest du beispielsweise auf dieser Vision Board Inspiration Pinnwand auf Pinterest.

Welche Gewohnheiten hast du dir angeeignet, die dir mehr Zufriedenheit im Leben bringen? Was möchtest du noch verändern oder welche Einstellung hast du in Bezug auf neue Gewohnheiten?

9 Gewohnheiten für mehr Zufriedenheit
9 Gewohnheiten für mehr Zufriedenheit

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