Buchrezension #4: Das Mädchen das in der Metro las – von Christine Feret-Fleury

Buchrezension Das Mädchen das in der Metro las

Wieso hab ich’s gekauft?

Da ich viel mit dem Zug unterwegs bin und meist ein Buch oder eine Zeitschrift zum lesen dabei habe, musste ich schmunzeln als ich dieses Buch von Christine Feret-Fleury mit dem so passenden Titel Das Mädchen, das in der Metro las in einer Buchhandlung entdeckte – und habs direkt gekauft!

Worum geht’s?

Der Roman spielt in Paris und handelt von der jungen Juliette, die in einem etwas tristen Joballtag feststeckt und deren Begeisterung Bücher sind. Sie ist das erwähnte Mädchen, das in der Metro liest und sie beobachtet dabei auch die Menschen um sie herum und welche Bücher diese so lesen.

Eines Tages lernt sie per Zufall den Buchhändler Soliman und seine Tochter Zaide kennen. In seinem Laden stapeln sich Unmengen an verschiedensten Büchern und seine Mission ist es, dass seine Boten das jeweils passende Buch für einen bestimmten Menschen auswählen und überbringen, das dann (hoffentlich) das Leben dieser Person verändern wird. Juliette verbringt bald viel Zeit mit Soliman, dem Beobachten von Menschen und dem Auswählen von passenden Büchern. Doch schon bald wird sie eine wichtigere Rolle in der Buchhandlung von Soliman spielen und ihr Leben wird neue Wege einnehmen….
Die Geschichte wird aus der Erzählperspektive erzählt und verläuft chronologisch. Die Sätze sind einfach aber doch schön geschrieben.

Wie hat’s mir gefallen?

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war eine leichte und doch auch nachdenklich stimmende Lektüre. Da das Ende gewissermassen offen ist, bin ich gespannt ob Christine Feret-Fleury eine Fortsetzung schreiben wird – die würde ich auf jeden Fall lesen.

Mein Lieblingszitat?

Eine schöne Stelle im Buch ist, als Juliette an einer Aufgabe etwas verzweifelt und orientierungslos scheint und jemand ihr dann folgenden Ratschlag gibt (S. 101):

„Nichts im Leben ist ermutigend. Es ist an uns, dort Ermutigung zu finden, wohin unser Blick, unsere Begeisterung, unsere Leidenschaft, unser … egal, was auch immer, uns lenkt.“ Er tätschelte nachsichtig ihre Wange. „Und Sie sind dazu imstande. Da bin ich mir sicher.“

Christine Feret-Fleury, Das Mädchen das in der Metro las, S. 101

Erinnert mich an…

Der Roman von Christine Feret-Fleury ist ruhig und etwas traurig aber auch hoffnungsvoll und sehr schön zu lesen. Im Moment fällt mir aber leider kein passender Quervergleich ein, weshalb ich diesen Punkt später updaten werde 😉

Fazit

Das Mädchen, das in der Metro las ist eine schöne Geschichte für ein kurzes Lesevergnügen am Wochenende oder auch bestens als Pendler-Lektüre geeignet 🙂


Buchdetails

Das Mädchen, das in der Metro las | Christine Feret-Fleury
Verlag: DuMont | 176 Seiten
Die Hardcover Version des Romans könnt ihr beispielsweise auf orellfüssli zum Preis von Fr. 27.90 erwerben.


Wer hat Das Mädchen, das in der Metro las auch gelesen und wie hat Euch die Geschichte gefallen? Wie findet Ihr die Idee, das situativ passendste Buch für eine Person auszuwählen und damit zu hoffen, dass es sein Leben verändert? Mir gefiel die Idee sofort!

Für mehr Buchempfehlungen schaut euch gerne auch meine anderen Buchrezensionen an!

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