Wie du mit deinen Gedanken dein Leben verändern kannst

Wie du mit deinen Gedanken dein Leben verändern kannst

5 Dinge, die ich vom The Life Coach School Podcast gelernt habe

Im The Life Coach School Podcast habe ich durch spannende Denkansätze und  Konzepte von Brooke Castillo gelernt, wie ich mein Leben verändern kann. Und wie ich mit meinen Gedanken meine Realität selbst erschaffe. In diesem Beitrag möchte ich dir fünf wichtige Dinge für ein zufriedenes Leben vorstellen, die ich durch das Hören ihres Podcasts gelernt habe. Als kleines Extra findest du die passenden Podcastfolgen dazu gleich unter jedem Punkt aufgelistet. So kannst du direkt vertiefter ins jeweilige Thema einsteigen.

Was du in diesem Artikel erfahren wirst:

    • Wieso deine Vergangenheit keine Rolle spielt
    • Wie deine Gedanken deine Realität erschaffen
    • Warum du dich von schlechten Gefühlen nicht aufhalten lassen solltest
    • Was aktives und passives Handeln ist und wieso dich nur das eine näher an deine Ziele bringt
    • Wieso du dich selbst lieben solltest

Von wem ist der The Life Coach School Podcast?

Brooke Castillo ist erfolgreicher Life Coach aus den USA und betreibt den Podcast The Life Coach School Podcast. Diesen habe ich bereits in einem Post zu inspirierenden Podcasts zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, die du dir unbedingt anhören solltest, vorgestellt. Brooke Castillo bildet auch selbst Life Coaches aus. Ihre eigene Geschichte ist sehr inspirierend und motiviert. Da sie selbst aufzeigt, was im Leben möglich sein kann. Aber jetzt zu den wichtigsten Learnings…

Wie du mit deinen Gedanken dein Leben verändern kannst

1 Fokussiere dich auf die Zukunft, statt auf die Vergangenheit

Brooke beschreibt, dass sich zu viele Menschen auf ihre Vergangenheit beziehen, wenn sie sich Gedanken um ihre Zukunft machen. Wenn sie ihre Klienten coacht, hört sie oft den Satz «Ich hab das noch nie geschafft / gemacht / erreicht, ich kann das nicht». Oder auch «Ich kann sowieso nicht gut kochen», «Ich war noch nie sportlich», «ich gebe immer auf» und so weiter. Sie meint dazu, dass dies ja exakt der Sinn der Zukunft ist: dass man etwas erreichen kann, was man bisher noch nicht in seinem Leben hat. Und so sein Leben verändern kann. Indem man sich von Anfang an sagt, dass man das noch nie geschafft hat und deshalb nicht schaffen wird, scheitert man bereits vorzeitig. Ohne es versucht zu haben. Und verbaut sich damit definitiv den Weg in sein Traumleben.

Um dies zu verhindern, soll man sich seine Zukunft wie ein weisses Blatt Papier vorstellen – alles ist noch möglich. Deine Zukunft gehört dir ganz allein. Sie existiert nur in deinen Gedanken. Und in deinen Gedanken kannst du alles mögliche erschaffen. Sei dir dem bewusst! Und hör auf, dich durch deine Vergangenheit (und Gegenwart) in deinen Fähigkeiten, Träumen und Wünschen zu begrenzen! Mag ja sein, dass du bis jetzt immer aufgegeben hast / nie abnehmen konntest oder was auch immer. Aber versuche, dich auf Punkt Null zu stellen und alles zu vergessen, was du bisher in diesem Bereich über dich gedacht hast. Und dann mal dir deine Zukunft genau so spannend, interessant, perfekt und wunderschön aus, wie du es dir wünschst.

Brooke Castillo weist hier auch noch auf das Buch Mindset von Carol Dweck hin. Dweck beschreibt darin, dass Menschen mit einem «Growth Mindset» davon ausgehen, dass sie neue Fähigkeiten erwerben können und sich verbessern können. Während Menschen mit einem «Fixed Mindset» das Gefühl haben, alle ihre Fähigkeiten seien fix und dass sie sich deswegen auch nicht verbessern / ändern können. Studien zeigen, dass Menschen mit einem Growth Mindset (die glauben dass sie neue Fähigkeiten erwerben können) tatsächlich im Vergleich besser abschneiden. Also, glaube daran, dass du mit viel Übung und Willen noch alles erreichen kannst, was du dir vornimmst.

Folgen, die du dir dazu anhören kannst (auf Englisch):

 

2 Deine Gedanken kreieren deine Realität

Die Grundlage von Brooke Castillo’s Coaching Arbeit bildet ihr «Self-Coaching Model». Damit zeigt sie auf, wie unsere Gedanken unsere Gefühle und unsere Handlungen beeinflussen. Das Modell ist folgendermassen aufgebaut:

Circumstance (Umstand / Begebenheit à ist neutral!)

Thoughts        (deine Gedanken dazu)

Feelings          (deine Gefühle die daraus entstehen)

Actions           (deine abgeleiteten Handlungen)

Results            (deine Resultate, deine Realität)

Entsprechend diesem Modell funktionierst du und schaffst deine Realität. Der Zusammenhang zwischen unserem Denken und unserer Realität ist bestimmt nichts neues für dich. Auch Brooke Castillo weist darauf hin, dass sie dieses Modell aus ihren Lehren von anderen Autoren zusammengestellt hat. Und wenn du Bücher wie The Secret, Glaube an dich und werde reich, Mögest du glücklich sein usw. gelesen hast – dann hörst du dies auch nicht zum ersten Mal.

Und gerade dieses Bewusstmachen, das Wissen darum, dass alle meine Gefühle auf meinen Gedanken basieren, ist enorm machtvoll. Denn nur wie ich über etwas denke entscheidet, wie ich mich fühle. Und die Art, wie ich mich fühle beeinflusst, wie ich handeln werde. Und wie ich handle entscheidet, wie ich mein Leben verändern werde (bzw. den Status Quo weiterführe…). Hat man das einmal wirklich verstanden wird sich vieles in deinen Denkweisen ändern. Ich finde es zwar noch schwierig, das in meinen alltäglichen Interaktionen und «Selbstgesprächen» anzuwenden – man fällt ja doch meist automatisch in eingespielte, bewährte Denkmuster zurück – aber wenn ich es anwende, dann hilft es mir unglaublich!

Folgen, die du dir dazu anhören kannst (auf Englisch):

 

3 Schlechte Gefühle beim Hinarbeiten auf deine Ziele sind völlig normal

Diese Erkenntnis habe ich als extrem hilfreich empfunden. Und zwar geht es darum, wie unser Gehirn funktioniert. In unserem Gehirn ist der präfrontale Cortex aktiv, wenn es darum geht, Pläne zu schmieden, Entscheidungen zu treffen und Dinge zu organisieren. Dieser Teil ist also aktiv, wenn wir uns Ziele setzen. Und wenn wir uns ausmalen, welches die nächsten Schritte auf dem Weg zu unserem Traumleben sind. So weit so gut.

Leider haben wir die Rechnung ohne unser primitives Steinzeit-Gehirn gemacht. Dessen Aufgabe ist es nämlich, uns vor Gefahren zu beschützen. Es vertraut dem Gewohnten und möchte alles verhindern, was gefährlich sein könnte. Dieser Teil des Gehirns liebt also Gewohnheiten! Und lehnt alles Neue ab (denn es könnte uns ja töten). Oder anders formuliert: Dein Gehirn will negative Situationen (und Gefühle) verhindern und positive Situationen (und Gefühle) fördern. Früher war das natürlich sehr hilfreich, aber in unserer heutigen Welt bremst uns das eher aus…

Aber: Wenn du weißt, dass dein Gehirn alles Neue und Ungewohnte erstmal ablehnt. Wenn du weißt, dass schlechte Gefühle entstehen können sobald du dir ein grosses Ziel gesetzt hast. Wenn du weißt, dass du dich womöglich ängstlich fühlen wirst, dass du dir sagst, dass doch vorher eh alles besser war und dass du ja sowieso nicht weißt, ob dir das Ziel tatsächlich gefällt… Dann schau genauer hin! Erkenne an, dass dich dein Steinzeit-Gehirn beschützen will und mach dir gleichzeitig bewusst, dass du keine Angst haben musst. Es gibt keinen Grund, der dich am Erreichen deiner Ziele hindern sollte. Und vielleicht kann man sein Gehirn ja in gewisser Weise auch austricksen, und sich neue Gewohnheiten aneignen die zu einem glücklicheren Leben beitragen. Mach dir einfach bewusst, dass schlechte Gefühle auftauchen werden, wenn du dein Leben verändern willst. Und lass dich davon nicht aufhalten.

Folgen, die du dir dazu anhören kannst (auf Englisch):

 

4 Aktives vs. Passives Handeln (und «unaufhaltsames» Handeln)

Was ist damit gemeint? Brooke Castillo beschreibt, dass es zwei Arten von Handeln gibt:

Aktives Handeln:

Dies beschreibt tatsächliches Handeln. Also wenn man aktiv etwas schreibt, kreiert, zusammenstellt, organisiert etc. Diese Handlungen haben also handfeste Resultate zur Folge. Man hat etwas erreicht, ist auf seinem Weg einen Schritt weitergekommen.

Passives Handeln:

Wer passiv handelt der informiert sich, recherchiert und liest über sein Thema, hört sich Podcasts an oder geht auf Vorträge. Man beschäftigt sich also auch intensiv mit seinem Thema / Ziel. Aber man kommt nicht ins tatsächliche Handeln. Das passive Handeln wird fälschlicherweise oft als aktives Handeln interpretiert. Aber wer passiv handelt, der hat nichts geschafft, nichts erreicht. Hat sich zwar mehr Wissen angeeignet, aber ist technisch gesehen seinem Ziel nicht näher gekommen.

Diese Unterscheidung ist sehr wichtig. Passives Handeln ist natürlich auch wichtig und wertvoll. Aber irgendwann muss der Punkt kommen, an dem du losgehst. An dem du wirklich etwas machst. Man kann nie genug wissen, man kann es nie perfekt machen. Aber wenn man nicht losgeht, erreicht man Schluss aller Endes gar nichts….

Brooke Castillo macht hier noch eine weitere Unterscheidung. Sie prägt den Begriff «massive action». Ich habe das als unaufhaltsames Handeln übersetzt. Damit meint sie, dass wenn man sich ein Ziel setzt man so lange aktiv handelt bis man dieses Ziel erreicht hat. Und zwar auch nach Rückschlägen und Fehlern nicht einfach aufgibt, sondern so lange weitermacht bis man sein Ziel erreicht. Durchhaltewillen! Als Hilfe kann man sich die genauen Schritte aufschreiben bis zu seinem Ziel und diese dann in immer kleinere Zwischenschritte herunterbrechen. Diese Zwischenschritte soll man dann so in seiner Agenda festhalten und Schritt für Schritt abarbeiten. So kann man sich ein grosses Ziel in «einfach machbare» Häppchen unterteilen.

Folgen, die du dir dazu anhören kannst (auf Englisch):

 

5 Wenn du dich selbst magst, mögen dich auch andere

Natürlich sind wir uns bewusst, dass es wichtig ist, sich selbst zu mögen. Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein werden immer wieder als grundlegende Persönlichkeitsmerkmale angesehen, und doch haben so viele von uns Mühe damit. Auch ich zweifle oft an mir. Und man fragt sich, was andere Leute wohl über einem denken. Brooke Castillo hat diesen Aspekt für mich aus einer neuen Perspektive betrachtet. Sie bezieht sich dabei auf eine Definition zu Selbstbewusstsein, die sie auf Google gefunden hat: „it instructs people, how to think about you. If you show people that you are well-liked and thought highly of, they are likely to follow suit. You teach people how to treat you, by how you treat yourself.“

Selbstbewusstsein instruiert andere Menschen, wie sie über dich denken sollen. Wenn du anderen Menschen zeigst, dass du beliebt bist und wertgeschätzt wirst, dann werden sie dem sehr wahrscheinlich folgen. Durch die Art und Weise wie du dich selbst behandelst, zeigst du ihnen, wie sie dich behandeln sollen.

Und wie kannst du anderen Menschen zeigen, dass du beliebt und wertvoll bist? Natürlich indem du dich selbst liebst, indem du dich wertschätzest, indem du stolz auf dich bist. Und über das was du tust und was du bisher erreicht hast mit Respekt sprichst. Natürlich, so Brooke Castillo, wird es immer Leute geben die dich nicht mögen und sie können über dich denken was sie wollen (was sie sowieso tun!). Aber zumindest hast du ihnen gezeigt, wie sie dich behandeln sollten. Stell dir vor, wenn du nicht an dich selbst glaubst, dich herunterspielst – wieso sollten es dann andere Leute tun? Diese Tatsache ist hart, aber es steckt auch viel Wahrheit drin…

Mir hilft es auch daran zu denken, dass ich mit mir wie mit einem guten Freund sprechen sollte. Mit deinen liebsten Menschen würden wir niemals in einem verletzenden Ton reden – wieso tun wir es dann mit uns selbst? Liebe dich, schätze was du tust, sei stolz darauf und glaube an deine Fähigkeiten. Dann werden dies auch die Menschen, mit denen du dich umgibst, so spiegeln. Und Selbstvertrauen heisst nicht, dass du nicht auch mal scheitern wirst. Aber es heisst, dass du weißt dass du völlig ok sein wirst und immer noch an dich glaubst, und dass du weisst, dass du immer noch Freunde und Familie hast die dich lieben, auch wenn du scheiterst.

Folgen, die du dir dazu anhören kannst (auf Englisch):

 

Neben dem Podcast hat Brooke Castillo auch ein Online Coaching Programm entwickelt, mit der du dich online und mit Hilfe der Podcasts, Arbeitsbüchern und weiteren Tools selber coachen kannst. Ob sich das finanziell für dich lohnt, musst du für dich entscheiden. Nur so viel: Ich höre ihren Podcast erst seit knapp 2 Monaten und bin begeistert. Die Art, wie sie Konzepte erklärt und Einblicke auf unsere Denk- und Handlungsmuster offeriert ist top! Und das auch noch in kleinen 20-40 minütigen Häppchen. Hör unbedingt rein, du wirst extrem viel für dich mitnehmen können…

 

Hörst du den The Life Coach School Podcast oder einen anderen inspirierenden Podcast vielleicht sogar schon länger?

Alles liebe, Corinne

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