Wie du Zuhause endlich Ordnung schaffen kannst

So schaffst du endlich Ordnung in deinem Zuhause

Äufräumen. Ordnung schaffen. Vielen Leuten fällt das schwer. Und ist das Chaos einmal entstanden, braucht es je länger je mehr Überwindung um sich endlich zum Aufräumen aufzurappeln. Glücklicherweise bin ich mit einem starken Ordnungsdrang und Aufräum-Gen geboren worden (danke Paps! 🙂 ) und mir fällt das Aufräumen meistens leicht. Gerne teile ich deshalb meine ultimativen Tipps für mehr Ordnung mit dir.

Wie du endlich schaffst, Ordnung in dein Zuhause zu bringen. Ich stelle dir meine 5 ultimativen Strategien für mehr Ordnung vor.

1. Habe für alles einen festen Platz

Meiner Meinung nach die wichtigste Grundregel. Du musst für alles einen festen Platz haben. Und ich meine wirklich für ALLES – auch für Büroklammern, Ladekabel, Briefpost, Papiertüten und so weiter. Wenn du weisst wo etwas hingehört, fällt es dir direkt viel leichter es gleich nach Gebrauch wieder dorthin zurück zu legen. Hat etwas keinen festen Platz, wird es von dort nach da und von da nach dort verschoben und liegt eigentlich immer irgendwo rum und stört dich. Auch die Japanerin Marie Kondo, neuer Aufräum-Guru schlechthin, empfiehlt in ihrem Buch Magic Cleaning 1: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert, Dingen einen festen Platz zu geben. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass dieser Punkt essentiell ist, um Ordnung zu schaffen.

2. Ordne Dinge thematisch und nutze Schachteln, Boxen, Abtrennungen & co

Dieser Tipp geht eigentlich mit dem ersten einher. Einen festen Platz zu haben ist die Grundregel, sinnvoll dabei ist aber wenn man Dinge thematisch ordnet und am besten auch an dem Ort aufbewahrt, wo sie am meisten gebraucht werden. Beispiel Küche: Für Dinge wie Teller, Gläser, Küchenutensilien fühlt sich dies ja vorerst noch logisch und einfach an. Herausfordernder wird es dann aber wenn für Zeugs wie Strohhalme, Servietten, Zahnstocher, Küchenpapier, Post-its, Feuerzeuge &co ein geeigneter Platz gefunden werden soll. Hier macht es Sinn mit Schubladen, kleinen Aufbewahrungsboxen, Abtrennungen und so weiter zu arbeiten. Bei uns liegen die Servietten etwa mit Strohhalmen, Plastikgeschirr und Glasuntersetzern (und Fonduegabeln, die passen da eigentlich überhaupt nicht rein :D) schön versteckt in einer Box in der Küche. Für rumliegendes Kleinzeugs versuche ich meist, mehrere kleine Schachteln zu verwenden und diese dann wieder zusammen in einer grossen Box zu verstauen. So finden sich die Dinge dann auch viel leichter wie wenn alles in einer grossen Schublade kreuz und quer herumfliegt.

3. Lege alles nach Gebrauch direkt wieder an seinen Platz zurück

Diesen Punkt habe ich im ersten Abschnitt bereits erwähnt. Es erfordert zwar etwas Disziplin, spart dir aber auch sehr viel Zeit ein. Wenn du Dinge vom Büro ins Wohnzimmer nimmst und dann vom Bücherregal ins Schlafzimmer und so weiter – dann leg die Sachen auch wieder zurück sobald du sie nicht mehr brauchst! Wenn du mal einen Kugelschreiber in die Küche nimmst um deinen Einkaufszettel zu schreiben und er dann auf der Küchentheke landet, dann wirst du ihn später beim Kochen z.B. auf den Esstisch legen, sobald du den Tisch deckst wirst du ihn z.B. auf eine Kommode legen und so nimmst du ihn noch 100x in die Hand bevor du ihn dann endlich mal verräumst. Spar dir diese Zeit und leg alles nach Gebrauch direkt zurück! So bleibt die Ordnung auch gleich für länger bestehen.

4. Miste regelmässig aus

Wenn du wieder einmal das Gefühl hast du hast zu viel Zeugs, keinen geeigneten Ort zum verstauen und sowieso eigentlich keinen Platz mehr dafür, dann ist es Zeit ordentlich auszumisten. Alles was du im letzten Jahr nicht gebraucht hast – ausser spezielle oder saisonale Sachen – kannst du getrost entsorgen, die bringen dir nämlich nichts. Ausmisten soll ja bekanntlich auch tolle psychologische Effekte haben und man fühlt sich danach gleich viel befreiter und lockerer. Deshalb hab ich regelmässiges Ausmisten bei mir auch zur festen Gewohnheit gemacht, und ich bin jedesmal wieder super happy wenn ich wieder ein bisschen Ballast losgeworden bin.

5. Erlaube dir wenige Chaos-Orte

Dieser Punkt scheint bestimmt etwas kontraindikativ. Allerdings muss man zugeben, dass perfekte Ordnung in einem Haushalt voller Leben einfach eine Illusion ist. Und immer alles top aufgeräumt zu halten ist natürlich auch anstrengend, das ist klar. Deswegen finde ich es wichtig, wenn man sich einige Chaos-Orte in seinem Zuhause erlaubt. Das mag etwa eine Schublade, eine kleine Kommode oder auch ein Schrankabteil sein. Ich nutze zum Beispiel einzelne Aufbewahrungskörbe um dort verschiedenen Krimskrams schön verpackt aufzubewahren. Meinen Bastkorb hab ich zudem mit schönen Quasten verziert und so zum Hingucker gemacht – da wird auch gleich das kleine Chaos im Korb nebensächlich ;). Ja, für manche Dinge gibt es einfach keinen perfekten Platz. Und solange die Chaos-Orte in der Unterzahl bleiben, steht dem Ordnung schaffen nichts im Weg…

Hast du andere Tipps oder Tricks die dir dabei helfen, Ordnung zu bewahren? Bin gespannt! Und jetzt, frohes Aufräumen allerseits!

Alles liebe, Corinne

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